Rechtsanwalt Dr. von Harbou

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Aktueller Rechtsblog

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Entzug der Sicherheitszulassung kann personenbedingte Kündigung rechtfertigen

Wird die nach § 7 Luftsicherhietsgesetz (LuftSiG) erforderliche Bescheinigung der Zuverlässigkeit widerrufen, kann eine personenbedingte Kündigung in Betracht kommen, wenn im Kündigungszeitpunkt völlig ungewiss ist, wann mit einer Wiedererteilung der Erlaubnis gerechnet werden kann und wenn der Arbeitnehmer nicht mit anderen Tätigkeiten, bei denen eine...

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Mehrarbeitszuschläge: anteilige Zuschlagsgrenzen für Teilzeitkräfte

Eine tarifvertragliche Regelung, die Mehrarbeitszuschläge für Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte an die Überschreitung einer einheitlichen Wochenarbeitszeit knüpft, verstößt mangels sachlicher Rechtfertigung gegen § 4 Abs. 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) und ist insoweit nach § 134 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) nichtig. Teilzeitbeschäftigte haben gem. § 612 Abs....

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Benachteiligung von Teilzeitkräften bei tariflichen Mehrarbeitszuschlägen

In einer tariflichen Regelung, die eine Zuschlagspflicht für geleistete Mehrarbeit erst ab dem Überschreiten einer Schwelle von 168 Mehrarbeitsstunden vorsieht, liegt eine mit § 4 Abs. 1 Satz 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) nicht zu vereinbarende Schlechterbehandlung von Teilzeitkräften gegenüber Vollzeitkräften, die nicht durch einen...

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Kündigung durch einen Bevollmächtigten ohne Vollmachtsurkunde in der sog. Wartezeit

Die Zurückweisung einer Kündigung mangels Vorlage einer Originalvollmacht gemäß § 174 Satz 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ist bei Zugang innerhalb von fünf Tagen regelmäßig unverzüglich und nicht allein deshalb rechtsmissbräuchlich, weil sie eine erneute Kündigung innerhalb der Wartezeit erschwert oder verhindert. Die Stellung als Ansprechpartner...

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Sperrwirkung individual vereinbarter Vergütung gegenüber in Bezug genommenem Tarifvertrag

Eine arbeitsvertraglich individual vereinbarte Vergütung schließt die subsidiäre Geltung eines in Bezug genommenen Tarifvertrags aus, solange keine beiderseitige Tarifgebundenheit oder Allgemeinverbindlicherklärung besteht. Eine Mitarbeiterin war seit Dezember 2020 als Medizinische Fachangestellte bei einem Arbeitgeber beschäftigt. Vereinbart war ein Monatsgehalt von 3.300 EUR brutto, zahlbar am 25....

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Vermutung der Benachteiligung nur bei Mitteilung der Schwerbehinderung im Bewerbungsschreiben

Die hinreichende Mitteilung einer Schwerbehinderung hat regelmäßig im Bewerbungsschreiben selbst zu geschehen. Sofern auf eine anderweitige Behinderung, die nicht unter das Sozialgesetzbuch (SGB) IX fällt oder anerkannt ist, hingewiesen werden soll, ist die Behinderung i.S.d. Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) näher zu umschreiben. Wird die Information im...

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Personalratsanhörung bei Wartezeitkündigung: Mitteilung bloßer Werturteile als Kündigungsgrund

Für die ordnungsgemäße Beteiligung des Personalrats ist der der Grundsatz der subjektiven Determinierung maßgeblich. Beruht eine Kündigung innerhalb der ersten 6 Monate der Beschäftigung (sog. Wartezeit) auf einem personenbezogenen Werturteil des Arbeitgebers, genügt zur ordnungsgemäßen Personalratsbeteiligung die Mitteilung dieses Werturteils. Mitgeteilte Tatsachenelemente dienen dann lediglich...

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